Lasertherapie der Haut
Aktuell kann von einem eigentlichen Laserboom gesprochen werden. Grundversorger decken sich mit Lasersystemen ein, die sie auch bei extensivster Indikationsstellung nie amortisieren können. Leistungsschwache Billiglaser (mit zu kleinem Spotdurchmesser) führen bei der Behandlung von tiefer liegenden Prozessen gerne zu Narben. Dubiose Laserinstitute ohne dermatologisch geschulte Mitarbeiter gehen unkritisch jederlei Hautveränderung mit dem Laser an. Gleichwertige und viel kostengünstigere Behandlungsmöglichkeiten werden dort nicht beherrscht und folglich auch nicht angeboten. Somit sieht sich der Hautarzt in der täglichen Praxis einerseits mit übertriebenen Erwartungen konfrontiert, andererseits wird er nicht selten wegen schlechter Behandlungsresultate konsultiert.
Laserwirkung
Laser steht für das Akronym "light amplification by stimulated
emission of radiation"
(= Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). In geeigneten,
sog. aktiven Medien der Laser induzieren ("stimulieren") durchlaufende
Lichtquanten - unter dauernder Energiezufuhr verschiedener Quellen - die
Emission von weiteren Lichtquanten der gleichen Wellenlänge. Diese schwingen
auch alle im gleichen Takt (zeitliche und räumliche Kohärenz). Laserlicht wird
durch Linsen zu hohen Intensitäten gebündelt. Im Gewebe erfolgt dann die
Umwandlung von Strahlung in Wärme.
Kontinuierlich betriebene Laser dienen zum Verkochen, Schneiden oder Verdampfen
von Gewebe. Mit gepulsten Lasern passender
Wellenlängen dagegen wird eine sog. selektive
Photothermolyse erreicht, d.h. durch extrem kurze energiereiche Lichtimpulse
(im Bereich von msec bis nsec) können isoliert insbesondere Blutgefässe und
pigmentierte Strukturen (unter weitgehender thermischer Schonung des umliegenden
Gewebes) zerstört werden. Tabelle 1 beinhaltet die wichtigsten Zielstrukturen (Chromophoren),
die darin (selektiv) absorbierten Wellenlängen sowie die typischen Hautveränderungen.
Gemäß den Einsatzmöglichkeiten unterscheidet man grob zwischen Gefässlasern,
Pigmentlasern und chirurgischen Lasern.
Bei
einem alternativen Verfahren, der sog. Blitzlampentechnologie oder IPL (intense
pulsed light) wird normales (polychromatisches) Licht durch
variable optische Filter auf einen umschriebenen (aber breiten) therapeutischen
Wellenlängenbereich reduziert. Logischerweise ist die Selektivität nur
teilweise gegeben. Der breiten Einsatzmöglichkeit steht leider eine geringe
therapeutische Breite gegenüber, d.h. Wirkung und Nebenwirkung (= Verbrennung)
liegen näher beieinander als bei «richtigen» Lasergeräten.
Letztlich handelt es sich bei der Blitzlampe um ein „aufgemotztes“
Blitzlicht, welches wie der Elektronenblitz im Photoapparat funktioniert und
durch kluges Marketing als Alternative zu Lasergeräten positioniert wurde („The
System That Does It All”).
| Tabelle 1 |
||
|
Einsatz
gepulster Laser |
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|
Zielstruktur |
Bevorzugte
Wellenlängen/ mögliche Lasertypen |
Typische
Hautläsionen |
| Hämoglobin |
532 nm (fd
Nd-YAG) 585 nm (Farbstoff) (Gefässlaser) |
Vaskuläre Läsionen (Feuermale, Hämangiome, Couperosen, Besenreiser) |
| Melanin Exogene Pigmente |
694 nm
(Rubin) 755 nm (Alexandrite) (Pigmentlaser) |
Pigmentflecken/
Altersflecken Vermehrte Körperbehaarung Schwarze Tätowierungen |
| Wasser bzw.
Gewebswasser |
10640 nm
(CO2) 2940 nm (Er-YAG) (Chirurgische Laser) |
Narbige,
faltige, lichtgeschädigte Haut Gutartige Tumoren Feigwarzen im Genitalbereich |
Nebenwirkungen
Während nach kontinuierlich betriebenen Lasern (und
gepulsten Lasern mit Wasser als Zielstruktur) je nach behandeltem Areal
unterschiedlich grosse Wundflächen resultieren, kommt es nach selektiver
Photothermolyse bloss zu vorübergehender Rötung und Schwellung
(unterschiedlicher Ausprägung) sowie zur gewöhnlich nur wenige Tage dauernden
Krüstchenbildung. Narben werden dabei (ebenso wie nach den modernen gepulsten
CO2- und Er-YAG -Lasern ohne Verkochen und Verkohlen von Gewebe) nur selten
beobachtet. Dagegen sind Wochen bis Monate anhaltende Pigmentierungsstörungen häufiger
(meist Hypopigmentierungen, seltener Hyperpigmentierungen). Daher rührt auch
die Forderung nach konsequentem Sonnenschutz vor (Absorption von Laserstrahlung
durch gebräunte Epidermis) und nach Lasertherapie. Wegen verminderter
Pigmentierungs- und Vernarbungsneigung eignen sich Hellhäutige grundsätzlich
besser zu einer Lasertherapie als Dunkelhäutige.
Tabelle 2 gibt Antwort auf die Frage, bei welchen Hautveränderungen eine Lasertherapie indiziert, vertretbar respektive nicht angebracht ist.
| Tabelle 2 |
||
| Indikation
zur Lasertherapie |
||
| Laser
als beste Therapie |
Vergleichbare
Alternativmethoden vorhanden |
Laser
nicht angezeigt |
| Vaskuläre Läsionen (Feuermale, Hämangiome, Couperosen) Tätowierungen Vermehrte dunkle Körperbehaarung |
Besenreiservarikose Narbige, faltige, lichtgeschädigte Gesichtshaut Altersflecken/Pigmentflecken Gutartige Tumoren Virale Warzen palmoplantar Feigwarzen im Genitalbereich Vermehrte helle Körperbehaarung |
Pigmentierte
Muttermale Bösartige Geschwulste Warzen auf den Fussohlen |
Tabelle 3 zeigt in Stichworten die alternativen bzw. zur Lasertherapie ergänzenden Behandlungsmethoden auf, deren Kosten zum Teil auch von den Krankenkassen übernommen werden. Tabelle 4 schliesslich demonstriert die Risiken der Laserbehandlung bei dafür ungeeigneten Hautveränderungen.
| Tabelle 3 |
|
| Alternativen
zur Lasertherapie |
|
| Hautveränderung |
Alternative
oder ergänzende Methode |
|
Besenreiser
auf Beinen |
Verödungs-
bzw. Sklerotherapie |
| Narbige,
faltige, lichtgeschädigte Gesichtshaut |
Dermabrasio,
Face-lifting, Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff bzw. Kryopeeling,
Vitamin - A - Säure, Fruchtsäuren, Chemische Peelings mit verschiedenen
Substanzen |
| Altersflecken/
Pigmentflecken |
Kryotherapie,
Vitamin - A - Säure, Fruchtsäuren, Chemische Peelings |
| Gutartige
Tumoren |
Elektrokoagulation,
Cürettage, Kryotherapie, Exzision (Vorteil der feingeweblichen
Untersuchung) |
| Virale
Warzen palmoplantar |
Kryotherapie,
verschiedene Interna und Externa, Bleomycin und Interferon sub- und intraläsionär |
| Feigwarzen
im Genitalbereich |
Elektrokoagulation,
Kryotherapie, Podophyllin, Interferon |
| Vermehrte
helle Körperbehaarung |
Elektrische
Epilation, Wachsmethode, Rasur |
| Tabelle 4 |
|
| Risiken der
Laseranwendung |
|
| Hautveränderung |
Risiko
der Laseranwendung |
| Pigmentierte
Muttermale (sog. Naevuszellnaevi) |
Keine
feingewebliche Untersuchung Verkennen eines Melanoms Feingewebliche Diagnostik nach Laservorbehandlung erschwert Mögliche Entartungsförderung |
| Bösartige
Geschwulste |
Keine
Untersuchung bzw. Kontrolle der ganzheitlichen Entfernung |
| Warzen auf
den Fussohlen |
Dauerbeschwerden
durch verhornende Narben |
Im folgenden behandle ich die häufigsten Einsatzgebiete der vaskulären Laser, Pigmentlaser und chirurgischen Laser und stelle am Schluß noch einige wirtschaftliche Ueberlegungen an.
Vaskuläre
Läsionen
Am eindrucksvollsten zeigen sich die Fortschritte der
Lasertechnologie wohl bei der Entfernung von Blutgefässerweiterungen und –wucherungen
(siehe Abb. 1 bis 6). Dabei scheint der frequenz-verdoppelte Nd:YAG-Laser dem
gepulsten Farbstoff-Laser überlegen zu sein, da bei diesem - infolge direkter
Gefässruptur - etwa 10 bis 14 Tage persistierende Gewebsblutungen resultieren.
Dieser Effekt verhindert auch ein mehrfaches Passieren der gleichen Stelle in
einer Sitzung (und damit die Beseitigung von grösserkalibrigen Gefässen). Während
für Feuermale (Naevi flammei),
Couperosen (Rosacea teleangiectoides)
und die Erythromelanosis interfollicularis colli (Poikiloderma Civatte) keine adäquaten therapeutischen Alternativen
zur Verfügung stehen, können grosse und mittelgrosse Besenreiser auch sehr gut
(und kostengünstig) sklerosiert werden. Sehr feine Besenreiser, die häufig nur
als homogenes bläuliches oder rötliches Geflecht („matting“) erscheinen
und Besenreiser auf Knöchel und Füssen (arteriovenöse Anastomosen!) sind
jedoch ausschliesslich die Domäne des Lasers.
Eine Sonderstellung nehmen die Säuglingshämangiome
ein, da sich deren Wachstumstendenz nicht voraussagen lässt. Bei kritischen
Lokalisationen (v. a. am Kopf und bei Mädchen im Brustbereich) empfiehlt es
sich, frühstmöglich, d. h. solange die Hämangiome noch flach und gut zugänglich
sind, eine ambulante Behandlung zu beginnen. Bei fortgeschrittener Wucherung der
Blutschwämmchen wird der Laserlichtleiter in entsprechend ausgerüsteten
Kinderkliniken direkt in das befallene Gewebe eingebracht („bare-fibre-Technik“).
Tätowierungen
Bei Tätowierungen handelt es sich um manuell oder
maschinell (oder allenfalls akzidentell) in die Haut eingebrachte Farbpartikel.
Im Moment wird der Hautarzt v. a. mit schwarzen und bläulichschwärzlichen
Laientätowierungen (gerne auf den Vorderarmen lokalisiert) konsultiert. Diese -
meist in einer bewegten Lebensphase entstandenen - Tätowierungen empfinden die
Träger später als in hohem Masse stigmatisierend. Verschiedene gütegeschaltete
Lasertypen zerstäuben durch Mikroexplosionen die Farbpigmente zu kleineren
Partikeln, welche anschliessend phagozytiert und abtransportiert werden. Die
vielfarbigen professionellen Tätowierungen (z. B. in Schulter- und Knöchelgegend)
benötigen verschiedene Wellenlängen bzw. Lasertypen und sind deshalb viel
aufwendiger zu entfernen. Besonders gewisse gelbliche und grünliche Farbtöne
sind z. Z. noch schwer angehbar.
Bei der Entfernung von sog. Permanent-Make-Ups
(im Lippen- und Lidrandbereich) kommt es durch photochemische Prozesse
gelegentlich zum Farbumschlag der Pigmente, welche anschliessend den Einsatz
eines andern Lasertyps erfordern.
So oder so ist die Laserbehandlung von Tätowierungen den früher geübten
Methoden (Exzision, Dermabrasio, Salabrasio, Verätzen, Kryotherapie usw.)
deutlich überlegen.
Vermehrte
Körperbehaarung
Genetisch und ethnisch (oder auch hormonell) bedingte
vermehrte Körperbehaarung (Hypertrichose/Hirsutismus)
hauptsächlich beim mediterranen Frauentyp empfinden die Betroffenen als äusserst
quälend. Zur Laserepilation werden
insbesondere der Ruby- und Alexandrite-Laser, neuerdings auch der Diodenlaser
verwendet, da in deren Arbeitsbereich die Lichtabsorption durch den roten
Blutfarbstoff sehr gering ist. Dabei scheint der Diodenlaser überlegen zu sein,
weil grössere Wellenlänge (800 nm) und grösserer Spotdurchmesser die
Eindringtiefe der Laserstrahlen erhöhen. Die Entfernbarkeit der Haare beruht
darauf, dass die Haarwurzeln (Matrix, Bulbus, „Bulge“) in der Wachstumsphase
besonders viel Melanin eingelagert haben bzw. dunkel pigmentiert sind. Der
Laserpuls erhitzt nun selektiv die entsprechenden Haarwurzeln (im Idealfall über
60 Grad C) und zerstört sie. Da sich aber immer nur ein Teil der Haare in der
Wachstumsphase befindet, sind logischerweise mehrere Sitzungen (in mehrwöchigen
Abständen) bis zur weitgehenden Entfernung sämtlicher Haare in einem
bestimmten Körperareal notwendig. Nachteilig ist, dass Blonde und Grauhaarige
einer Therapie oft trotzen. Allerdings sind bei jenen die Haare auch optisch
weniger störend.
Einschränkend ist festzuhalten, dass die Erfahrungen nur bis 1996 zurückreichen
und ein Teil der Haarfollikel bloss miniaturisiert und nicht vollständig zerstört
wird. Infolgedessen sind langfristige Prognosen bezüglich Dauerhaftigkeit der
Haarenfernung sicher verfrüht.
Gutartige
Hauttumoren
Gutartige Hauttumoren lassen sich mit den vorhandenen
Methoden (Elektrokoagulation, Cürettage, Kryotherapie, Exzision) meist durchaus
kosmetisch befriedigend behandeln. Bei epidermalen verrukösen Naevi,
Xanthelasmen, Syringomen und Leukoplakien, um nur einige Beispiele zu nennen,
spielen dagegen die chirurgischen Laser ihre Ueberlegenheit aus. Verwendet
werden der klassische CO2-Laser und seit kurzem der Er-YAG-Laser. Da der
thermische Schaden bzw. die Nekrosezone beim (leider viel teueren) Er-YAG-Laser
etwa 5mal dünner (20 gegen 100 mm)
ausfällt, resultieren noch seltener Narben. Dieser Vorteil fällt insbesondere
in keloidgefährdeten Zonen (Brust-, Schulter- und oberer Rückenbereich)
deutlich ins Gewicht. Nachteilig ist dagegen die fehlende hämostatische
Wirkung, welche u. a. längerdauernde Kompression erforderlich macht.
Narbige,
faltige, lichtgeschädigte Gesichtshaut
Durch das Skin
Resurfacing wird narbige (z. B. nach starker Akne), faltige, licht- und
nikotingeschädigte Gesichtshaut geglättet. Dabei dampfen der CO2- oder der
Er-YAG-Laser die oberflächlichsten Hautschichten ab. Danach kommt es zur
Regeneration der Oberhaut sowie zur Schrumpfung der Bindegewebsfasern mit
teilweiser Rückbildung der Falten. Offenbar ist hier die breitere Nekrosezone
des CO2-Lasers von Vorteil. Die kosmetischen Resultate (aber auch die
Nebenwirkungen) sind demzufolge eindrücklicher als beim Er-YAG-Laser. Da beim
Skin Resurfacing eigentlich eine kontrollierte grossflächige Narbe gesetzt
wird, ist das kosmetische Ergebnis der "Full-face-Behandlung" (unter
Vollnarkose) dem regionalen Skin Resurfacing (unter Lokalanästhesie) gewöhnlich
überlegen. Nach einer nässenden Anfangsphase von 7 - 10 Tagen, während
welcher die Patienten nicht arbeitsfähig sind, ist die Haut während Wochen bis
Monaten leicht gerötet, mechanisch empfindlich und vermindert lichtresistent.
In Betracht kommen nur relativ Hellhäutige, weil bei mediterranen Hauttypen
nicht selten sehr störende Hypo- oder Depigmentierungen verbleiben. Die Methode
wird häufig zusammen mit andern plastisch-chirurgischen Massnahmen (Face-Lifting,
Lidplastiken usw.) angewandt. Da die prae- und postoperative Betreuung der
Patienten äusserst aufwendig ist, eignet sich das Verfahren nur für wenige
Spezialisten (meist Dermatologen und/oder plastische Chirurgen).
Pigmentierte
Muttermale
Vor der gelegentlich geübten kritiklosen Entfernung von pigmentierten
Muttermalen, sog. Naevuszellnaevi,
wird heute eindringlich gewarnt. Die Verdampfung dieser Muttermale mit dem
CO2-Laser verunmöglicht eine feingewebliche Untersuchung. Zudem können mögliche
Rezidive (sog. Pseudomelanome) - ausgehend von persistierenden Zellen unterhalb
des Hautniveaus - feingeweblich nur sehr schwer von echten Melanomen abgegrenzt
werden. Schliesslich bestehen Hinweise darauf, dass durch Laserlicht subletal
geschädigte Naevuszellen eher entarten. Auch vorgängige Shave Biopsien sind je
nach Schnittrichtung häufig wenig aussagekräftig. Zu fordern ist deshalb in
jedem Falle eine sorgfältige klinische und ggf. auflichtmikroskopische
Beurteilung (allenfalls mit digitaler Speicherung) der besagten Naevi durch
einen Spezialisten (im Regelfall wohl des Dermatologen) oder aber eine
Totalexzision von pigmentierten Muttermalen.
Kosten
Die
Krankenkassen vergüten Lasertherapien in der Regel nicht. Je nach Lasertyp und
Rahmenbedingungen werden Stundenansätze zwischen 800.- und 2000.- sfr. (oder
gar mehr) berechnet. Die hohen Beträge sind auf die bedeutenden
Anschaffungskosten der Geräte zurückzuführen. So variieren die Preise
zwischen 30'000.- sfr. für einen einfachen CO2-Laser und etwa 500'000.- sfr.
für ein gütegeschaltetes High-Tech-Gerät mit mehreren Wellenlängen (z. B.
für farbige Tätowierungen). Dazu kommen oft Service- und Unterhaltskosten von
einigen Zehntausend Franken pro Jahr. Schliesslich machen die Fortschritte der
Lasertechnologie eine Amortisation innerhalb von wenigen Jahren unumgänglich.
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen auch, dass bei gewissenhafter
Indikationsstellung ein modernes Lasergerät nur von wenigen Spezialisten
kostendeckend eingesetzt werden kann.
Der Laser stellt in der Hand des kundigen Arztes ein segensreiches Instrument dar. Allerdings sind die Kenntnisse der biophysikalischen Grundlagen, eine exakte klinische Diagnose und die Vertrautheit mit allen alternativen Behandlungsverfahren unerlässliche Voraussetzungen für den richtigen Einsatz.
Legende Abbildungen:

Abbildung 1: Ausgeprägte Rosacea teleangiectoides (Couperose) mit Schwellungsneigung der Wangen sowie Lippenrandangiom vor Behandlung mit dem fd Nd:YAG – Laser.

Abbildung 2: Weitgehende Abheilung 12 Wochen später nach 3maliger Therapie.

Abbildung 3: Essentielle Teleangiektasien Nase vor vor Behandlung mit dem fd Nd:YAG – Laser.

Abbildung 4: Ergebnis nur 4 Wochen nach 1maliger Therapie.

Abbildung 5: Essentielle Teleangiektasien präaurikulär vor Behandlung mit dem fd Nd:YAG – Laser.

Abbildung 6: Ergebnis nur 4 Wochen nach 1maliger Therapie.